Gerhard Eimer/ Ernst Gierlich/ Matthias Müller/ Kazimierz Pospieszny (Hrsg.)
Terra sanctae Mariae - Mittelalterliche Bildwerke der Marienverehrung im Deutschordensland Preußen
Seit seiner Gründung im Jahre 1190 als „Ordo domus Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum“ pflegte der Deutsche Orden eine ausgeprägte Verehrung für seine Patronin, die Gottesmutter Maria. Gleichwohl ist der spezifisch marianische Aspekt des Selbstverständnisses des Deutschen Ordens bislang nur in geringem Maße in das Blickfeld der Wissenschaft gerückt. Vor allem sind die zahlreichen erhaltenen oder dokumentierten mittelalterlichen Bildwerke der Marienverehrung im Deutschordensland Preußen mit ihren vielfältigen Besonderheiten nicht vor diesem Hintergrund ge-würdigt worden.
Auf einer Fachtagung in Thorn/Toruń widmeten sich Historiker und Kunsthistoriker aus Polen und Deutschland gemeinsam der Erhellung des für das Verständnis des preußischen Deutschordensstaates wesentlichen Merkmals des Marienpatronats.
Kunsthistorische Arbeiten der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, Bd. 7, Bonn 2009, 336 S. mit zahlr. Abb., broschiert, ISBN 978-3-88557-227-5
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